Casino Royale 🏆 Editor's Pick
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| Casino | Umsatz | Mindesteinzahlung | CHF-Konto |
|---|---|---|---|
| Casino Royale | 35x | 20 CHF | ✅ Ja |
| GoldBet Pro | 40x | 20 CHF | ✅ Ja |
| StarPlay | 40x | 25 CHF | ❌ EUR |
| LuxuryBet | 45x | 0 CHF | ✅ Ja |
| CryptoKing | 30x | 0.0005 BTC | ₿ Krypto |
| Casino | Bearbeitung | Limit / Woche | RTP Ø |
|---|---|---|---|
| Casino Royale | < 1 Std. | 10'000 CHF | 96.8% |
| GoldBet Pro | bis 12 Std. | 7'500 CHF | 96.5% |
| StarPlay | bis 24 Std. | 5'000 EUR | 96.2% |
| LuxuryBet | bis 48 Std. | 4'000 CHF | 95.9% |
| CryptoKing | Minuten | unbegrenzt | 97.1% |
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Wer in einem Online Casino ausserhalb Schweiz spielt, merkt rasch, dass die Wahl der Zahlungsmethode mehr entscheidet als nur die Frage, wie das Geld auf das Spielerkonto gelangt. Sie bestimmt, wie schnell Gewinne zurück auf Ihrem Konto landen, welche Gebühren anfallen, ob Sie in Franken oder Euro bezahlen und wie gut Ihre persönlichen Daten geschützt sind. Gerade für Spielerinnen und Spieler aus der Schweiz gibt es dabei einige Besonderheiten, die bei Anbietern im Inland keine Rolle spielen: Wechselkurse, Auslandeinsatzgebühren der Kartenherausgeber und die Frage, welche Schweizer Zahlungsdienste im Ausland überhaupt funktionieren.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Zahlungsmethoden sich in ausländischen Online Casinos bewährt haben, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und worauf Sie vor der ersten Einzahlung achten sollten. Ausserdem erklären wir den rechtlichen Rahmen in der Schweiz und die steuerlichen Folgen, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können. Unser Ziel ist kein blindes Empfehlen, sondern ein ehrlicher Überblick, der Ihnen Ärger, unnötige Kosten und lange Wartezeiten erspart.
Ein Punkt vorweg: Die beste Zahlungsmethode gibt es nicht. Wer Wert auf Anonymität legt, entscheidet sich anders als jemand, der möglichst schnelle Auszahlungen möchte. Und wer nur gelegentlich kleine Beträge einsetzt, hat andere Prioritäten als ein Vielspieler, der regelmässig grössere Summen bewegt. Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Kategorien genau zu kennen, bevor Sie sich bei einem Online Casino ausserhalb Schweiz registrieren.
Bevor wir uns den einzelnen Zahlungsmethoden widmen, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die rechtliche Situation. Seit dem Inkrafttreten des Geldspielgesetzes (BGS) im Jahr 2019 dürfen in der Schweiz nur Casinos mit einer Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) Online-Spiele anbieten. Diese Konzessionen erhalten ausschliesslich Betreiber, die bereits eine landbasierte Spielbank in der Schweiz führen. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung stehen auf einer Sperrliste, und ihre Websites werden über sogenannte DNS-Sperren durch die Schweizer Internetanbieter blockiert.
Für Sie als Spielerin oder Spieler bedeutet das: Das Spielen bei einem Online Casino ausserhalb Schweiz ist für Privatpersonen nicht strafbar. Verboten ist das Anbieten ohne Konzession, nicht die Teilnahme. Allerdings verzichten Sie bei solchen Anbietern auf den Schutz, den das Schweizer Recht bietet, etwa die Pflicht zu Sozialkonzepten, die Spielsperre-Register und die direkte Aufsicht durch eine Schweizer Behörde. Im Streitfall müssen Sie sich an die Aufsichtsbehörde des jeweiligen Lizenzlandes wenden, beispielsweise an die Malta Gaming Authority oder an die Behörden in Curaçao. Das funktioniert unterschiedlich gut.
Wenn Sie sich trotzdem für einen ausländischen Anbieter entscheiden, sollten Sie zwingend auf eine gültige Lizenz achten. Eine Lizenz der Malta Gaming Authority (MGA) gilt als vergleichsweise streng, da sie Vorgaben zu Spielerschutz, Geldwäscheprävention und getrennter Verwahrung von Kundengeldern macht. Lizenzen aus Curaçao sind weiter verbreitet, die Anforderungen wurden mit der Reform ab 2023 verschärft, sind aber in der Praxis noch uneinheitlich. Seriöse Anbieter zeigen die Lizenznummer im Footer der Website an, und diese lässt sich auf der Seite der Behörde überprüfen. Fehlt diese Angabe, sollten Sie die Finger davon lassen – unabhängig davon, wie attraktiv die Zahlungsoptionen wirken.
Ein Punkt, den viele unterschätzen, betrifft die Steuern. Gewinne aus Schweizer konzessionierten Online-Casinos sind bis zu einem Betrag von rund einer Million Franken steuerfrei. Gewinne aus einem Online Casino ausserhalb Schweiz, das keine Schweizer Konzession besitzt, gelten hingegen grundsätzlich als steuerbares Einkommen und müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Je nach Kanton und Höhe des Gewinns kann das spürbar ins Gewicht fallen. Dokumentieren Sie deshalb Ein- und Auszahlungen sorgfältig – Kontoauszüge, Wallet-Historien und Transaktionsbelege sind hier Gold wert. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich eine Anfrage bei der kantonalen Steuerverwaltung oder bei einer Treuhänderin.
Die Wahl der Zahlungsmethode spielt auch hier hinein: Transaktionen über Bankkonto oder Karte sind lückenlos nachvollziehbar, während Krypto-Transaktionen eine eigene, saubere Buchführung verlangen. Kryptowährungen gehören in der Schweiz zudem zum steuerbaren Vermögen und müssen per Stichtag deklariert werden.
Kreditkarten sind nach wie vor die meistgenutzte Zahlungsmethode in ausländischen Casinos. Praktisch jeder Anbieter akzeptiert Visa und Mastercard, viele zusätzlich Maestro-Nachfolger wie Debit Mastercard oder Visa Debit. Der Ablauf ist denkbar einfach: Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer eingeben, die Zahlung per 3-D Secure in der App Ihrer Bank bestätigen – fertig. Das Guthaben steht in der Regel innert Sekunden zur Verfügung.
Die Tücken liegen im Detail. Viele Schweizer Banken und Kartenherausgeber verrechnen bei Zahlungen in Fremdwährung einen Bearbeitungszuschlag von etwa 1,5 bis 2,5 Prozent. Da die meisten ausländischen Casinos in Euro abrechnen, fällt diese Gebühr bei jeder Einzahlung an. Hinzu kommt der Wechselkurs des Kartenherausgebers, der selten dem offiziellen Mittelkurs entspricht. Bei einer Einzahlung von 500 Franken können so schnell 10 bis 15 Franken an versteckten Kosten zusammenkommen.
Ein weiteres Problem: Einige Kreditkartenherausgeber behandeln Glücksspieltransaktionen wie einen Bargeldbezug. Das bedeutet zusätzliche Gebühren und unter Umständen sofort anfallende Zinsen. Andere Banken blockieren Zahlungen an Glücksspielanbieter mit dem entsprechenden Händlercode komplett, insbesondere wenn der Anbieter auf der Schweizer Sperrliste steht. Ob Ihre Karte betroffen ist, erfahren Sie in den Geschäftsbedingungen oder durch eine kurze Anfrage beim Kundendienst.
Auch bei Auszahlungen sind Karten nicht ideal. Während Einzahlungen sofort erfolgen, dauern Rückzahlungen auf Visa oder Mastercard meist drei bis fünf Werktage, manchmal länger. Nicht alle Anbieter ermöglichen überhaupt Auszahlungen auf Kreditkarten; in solchen Fällen müssen Sie auf eine Banküberweisung ausweichen, was wiederum zusätzliche Verifizierungsschritte erfordert.
Unser Tipp: Wer Karten nutzt, sollte eine Karte mit tiefem oder gar keinem Fremdwährungszuschlag wählen. Einige Schweizer Neobanken und Prepaid-Kreditkarten bieten hier deutlich bessere Konditionen als klassische Bankkarten. Zudem hilft eine separate Karte mit festem Limit dabei, das Spielbudget im Griff zu behalten.
E-Wallets haben sich in ausländischen Casinos als eine der beliebtesten Zahlungsarten etabliert – und das aus gutem Grund. Sie fungieren als Zwischenschritt zwischen Ihrem Bankkonto und dem Casino. Sie laden Ihr Wallet einmal auf und nutzen es dann für Ein- und Auszahlungen, ohne dem Casino Ihre Bank- oder Kartendaten preiszugeben. Besonders geschätzt wird die Geschwindigkeit: Viele Anbieter bearbeiten Auszahlungen auf E-Wallets innert 24 Stunden, manche sogar innert weniger Stunden.
Skrill und Neteller gehören beide zum britischen Zahlungskonzern Paysafe und sind die Klassiker unter den Casino-Wallets. Die Registrierung ist schnell erledigt, für höhere Limits ist jedoch eine Identitätsprüfung nötig. Beide Dienste ermöglichen Konten in verschiedenen Währungen, darunter auch Franken. Das ist ein wichtiger Punkt, denn bei Währungsumrechnungen verlangen Skrill und Neteller einen Aufschlag von mehreren Prozent. Wer in einem Online Casino ausserhalb Schweiz in Euro spielt, sollte daher überlegen, ein Euro-Wallet zu eröffnen und dieses einmalig zu einem günstigen Kurs aufzuladen.
Ein Wermutstropfen: Viele Casinos schliessen Einzahlungen per Skrill und Neteller von Willkommensboni aus. Der Grund liegt im sogenannten Bonusmissbrauch, den Betreiber bei E-Wallets früher häufiger beobachtet haben. Lesen Sie deshalb die Bonusbedingungen, bevor Sie Ihre erste Einzahlung tätigen, wenn Ihnen der Bonus wichtig ist.
Neben den beiden Platzhirschen haben sich weitere E-Wallets etabliert, die speziell im Casinobereich beliebt sind. MiFinity bietet eine einfache Registrierung, virtuelle Karten und schnelle Transaktionen. Jeton punktet mit einer übersichtlichen App und unterstützt zahlreiche Währungen. AstroPay funktioniert ähnlich wie eine virtuelle Prepaid-Karte, die Sie mit einem festen Betrag aufladen. Alle drei Dienste werden zunehmend von ausländischen Casinos akzeptiert, die Verfügbarkeit variiert jedoch je nach Anbieter.
Viele Schweizerinnen und Schweizer würden am liebsten mit PayPal oder TWINT bezahlen. Hier müssen wir allerdings ehrlich sein: PayPal arbeitet nur mit Glücksspielanbietern zusammen, die im jeweiligen Land des Kunden lizenziert sind. Für Schweizer Spieler bedeutet das, dass PayPal bei ausländischen Anbietern praktisch nie zur Verfügung steht. TWINT wiederum ist ein rein schweizerisches System, das ausschliesslich bei Schweizer Händlern funktioniert – und damit bei konzessionierten Schweizer Casinos, nicht aber im Ausland. Wer mit TWINT spielen möchte, ist bei den legalen Schweizer Anbietern an der richtigen Adresse.
Nicht jeder möchte ein E-Wallet eröffnen oder seine Kreditkarte für Glücksspiel verwenden. Für diese Spielerinnen und Spieler gibt es zwei weitere bewährte Optionen: Prepaid-Lösungen für maximale Kostenkontrolle und die klassische Banküberweisung für grössere Beträge.
Die Paysafecard ist die bekannteste Prepaid-Lösung im Online-Glücksspiel. Sie kaufen an einem Kiosk, an einer Tankstelle oder in einer Poststelle einen Code im Wert von beispielsweise 10, 25, 50 oder 100 Franken und geben diesen 16-stelligen PIN beim Casino ein. Ihre Bankdaten bleiben dabei vollständig aussen vor. Das macht die Paysafecard ideal für Spielerinnen und Spieler, die ein festes Budget nicht überschreiten möchten – was weg ist, ist weg.
Die Kehrseite: Mit Paysafecard lässt sich in der Regel nur einzahlen. Für Auszahlungen benötigen Sie entweder ein verifiziertes my-paysafecard-Konto, das nicht jedes Casino unterstützt, oder Sie müssen auf eine andere Methode wie die Banküberweisung ausweichen. Zudem können bei Codes in Franken Umrechnungsgebühren anfallen, wenn das Casino in Euro abrechnet, und bei längerer Nichtnutzung erhebt Paysafecard Verwaltungsgebühren auf Restguthaben.
Die klassische Banküberweisung ist die konservativste Methode – und für viele immer noch die vertrauenswürdigste. Bei einem Online Casino ausserhalb Schweiz erfolgt die Überweisung meist im SEPA-Verfahren in Euro. Schweizer Banken unterstützen SEPA-Zahlungen, verrechnen dafür aber je nach Institut Gebühren und einen Wechselkursaufschlag, sofern Sie kein Euro-Konto besitzen. Die Bearbeitungszeit liegt meist bei einem bis drei Werktagen, bei Auszahlungen inklusive interner Prüfung des Casinos auch länger.
Der grosse Vorteil der Banküberweisung liegt in den hohen Limits. Wer grössere Gewinne auszahlen lassen möchte, kommt um eine Überweisung häufig nicht herum, da E-Wallets und Karten oft niedrigere Maximalbeträge haben. Zudem ist jede Transaktion klar dokumentiert, was im Hinblick auf die Steuererklärung hilfreich ist.
Dienste wie Trustly verbinden Ihr Bankkonto direkt mit dem Casino. Sie melden sich über eine gesicherte Schnittstelle bei Ihrem Onlinebanking an und bestätigen die Zahlung, die dann innert Sekunden gutgeschrieben wird. Auszahlungen sind bei manchen Anbietern ebenfalls sehr schnell möglich. Die Verfügbarkeit für Schweizer Bankkonten ist allerdings eingeschränkt und hängt sowohl vom Casino als auch von Ihrer Bank ab. Prüfen Sie im Kassenbereich des Anbieters, welche Optionen für Schweizer Kunden konkret angezeigt werden.
Wer verschiedene Methoden direkt vergleichen möchte, findet bei unserem empfohlenen Partner-Casino eine breite Auswahl an Ein- und Auszahlungsoptionen inklusive transparenter Angaben zu Limits und Bearbeitungszeiten.
Die Schweiz gilt mit dem «Crypto Valley» rund um Zug als einer der Vorreiter im Bereich Blockchain. Kein Wunder also, dass viele Schweizer Spieler mit Kryptowährungen vertraut sind und diese auch im Casino nutzen möchten. Tatsächlich akzeptiert ein wachsender Teil der ausländischen Anbieter Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Stablecoins wie USDT oder USDC – einige Casinos haben sich sogar vollständig auf Krypto spezialisiert.
So verlockend Krypto-Zahlungen klingen, sie haben auch klare Nachteile. Der wichtigste ist die Kursvolatilität: Wenn Sie 0,01 Bitcoin einzahlen und der Kurs während Ihrer Spielsession um zehn Prozent fällt, haben Sie Geld verloren, ohne eine einzige Runde verloren zu haben. Umgekehrt kann es natürlich auch steigen, aber für eine planbare Budgetkontrolle ist das ungünstig. Stablecoins wie USDT oder USDC, die an den US-Dollar gekoppelt sind, mindern dieses Risiko – allerdings bleibt ein Wechselkursrisiko zwischen Dollar und Franken.
Ein zweiter Punkt betrifft die Unumkehrbarkeit: Eine Krypto-Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen. Wer sich bei der Wallet-Adresse vertippt oder das falsche Netzwerk wählt – etwa USDT auf der Tron-Blockchain an eine Ethereum-Adresse sendet –, verliert das Geld unter Umständen endgültig. Kontrollieren Sie daher jede Adresse sorgfältig und senden Sie bei einem neuen Online Casino ausserhalb Schweiz zuerst einen kleinen Testbetrag.
Und schliesslich: Anonymität ist bei seriösen Anbietern ein Mythos. Auch Krypto-Casinos mit gültiger Lizenz verlangen spätestens bei grösseren Auszahlungen eine Identitätsprüfung. Zudem verlangen Schweizer Krypto-Börsen und Banken bei der Umwandlung in Franken Nachweise über die Herkunft der Mittel. Bewahren Sie deshalb alle Belege Ihrer Casino-Transaktionen auf.
Für den Kauf von Kryptowährungen stehen Schweizer Nutzerinnen und Nutzern zahlreiche regulierte Möglichkeiten offen, von Krypto-Börsen bis hin zu Banken, die den Handel mit digitalen Währungen direkt im Onlinebanking anbieten. Achten Sie auf eine Plattform mit FINMA-Bezug oder klarer Regulierung und transferieren Sie die Coins anschliessend auf ein eigenes Wallet, bevor Sie diese an das Casino senden. Viele Casinos akzeptieren Einzahlungen direkt von Börsen nicht oder raten davon ab.
Damit Sie die verschiedenen Optionen besser einordnen können, haben wir die wichtigsten Eckdaten in einer Übersicht zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass die konkreten Werte je nach Casino, Bank und Zahlungsdienstleister abweichen können. Die Angaben dienen als Orientierung.
| Zahlungsmethode | Einzahlung | Auszahlung | Typische Kosten | Bonus meist möglich? |
|---|---|---|---|---|
| Visa / Mastercard | Sofort | 3–5 Werktage | Fremdwährungszuschlag 1,5–2,5 % | Ja |
| Skrill / Neteller | Sofort | 0–24 Stunden | Umrechnungsaufschlag bei Währungswechsel | Oft ausgeschlossen |
| MiFinity / Jeton | Sofort | 0–24 Stunden | Je nach Aufladeweg | Meist ja |
| Paysafecard | Sofort | Selten möglich | Umrechnung, Inaktivitätsgebühr | Meist ja |
| Banküberweisung (SEPA) | 1–3 Werktage | 2–5 Werktage | Bankgebühren, Wechselkurs | Ja |
| Kryptowährungen | Minuten | Minuten bis Stunden | Netzwerkgebühren, Kursrisiko | Je nach Casino |
Einer der häufigsten Gründe für verzögerte Auszahlungen ist nicht die Zahlungsmethode selbst, sondern eine fehlende Verifizierung. Lizenzierte Anbieter sind verpflichtet, die Identität ihrer Kundschaft zu überprüfen. Typischerweise verlangt das Casino eine Kopie Ihres Passes oder Ihrer Identitätskarte, einen aktuellen Wohnsitznachweis wie eine Rechnung oder einen Kontoauszug sowie einen Nachweis über die verwendete Zahlungsmethode, etwa ein Foto der Karte mit abgedeckten Ziffern oder einen Screenshot des E-Wallets.
Unser Rat: Erledigen Sie die Verifizierung direkt nach der Registrierung und nicht erst, wenn Sie Ihren ersten Gewinn auszahlen möchten. So vermeiden Sie, dass Ihre Auszahlung tagelang in der Warteschleife hängt. Achten Sie zudem darauf, dass der Name auf Ihrem Casino-Konto exakt mit jenem auf Ihrer Karte oder Ihrem Wallet übereinstimmt.
Fast alle seriösen Casinos arbeiten nach dem sogenannten Closed-Loop-Prinzip: Auszahlungen erfolgen bevorzugt auf dieselbe Methode, mit der Sie eingezahlt haben. Haben Sie per Kreditkarte 200 Franken eingezahlt, werden zuerst diese 200 Franken auf die Karte zurückerstattet, erst darüber hinausgehende Gewinne können auf eine andere Methode gehen. Das dient der Geldwäscheprävention. Wer von Beginn an eine Methode wählt, die sowohl Ein- als auch Auszahlungen unterstützt, erspart sich Umwege.
Wer diese Punkte vorab klärt, vermeidet die meisten bösen Überraschungen. Einen Anbieter, der diese Informationen übersichtlich darstellt, finden Sie etwa über diesen Link zu unserem Testsieger.
Zum Schluss ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt: Glücksspiel soll Unterhaltung bleiben. Bei einem Online Casino ausserhalb Schweiz greifen die Schweizer Spielersperren nicht, und Sie sind stärker auf Ihre eigene Disziplin angewiesen. Nutzen Sie deshalb die Werkzeuge, die seriöse Anbieter zur Verfügung stellen: Einzahlungslimits pro Tag, Woche oder Monat, Verlustlimits, Sitzungserinnerungen und die Möglichkeit, sich selbst für eine bestimmte Zeit zu sperren. Auch die Zahlungsmethode kann helfen – eine Prepaid-Karte oder ein separates Wallet mit festem Budget schafft eine natürliche Grenze.
Wenn Sie merken, dass Sie mehr spielen als geplant, Verluste zurückgewinnen wollen oder das Spielen Ihren Alltag belastet, holen Sie sich Unterstützung. In der Schweiz bieten die kantonalen Fachstellen für Suchtprävention sowie Angebote wie SOS Spielsucht kostenlose und vertrauliche Beratung an. Spielen Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie verkraften können, und nehmen Sie niemals einen Kredit für Glücksspiel auf.
Bei Auszahlungen sind E-Wallets wie Skrill, Neteller oder MiFinity sowie Kryptowährungen in der Regel am schnellsten. Hier sind Gutschriften oft innert 24 Stunden oder sogar innert weniger Minuten möglich, sofern Ihr Konto bereits verifiziert ist. Kreditkarten und Banküberweisungen benötigen meist mehrere Werktage. Entscheidend ist zudem die interne Bearbeitungszeit des Casinos, die je nach Anbieter zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen liegen kann.
In der Praxis kaum. TWINT funktioniert nur bei Schweizer Händlern und damit ausschliesslich bei konzessionierten Schweizer Online-Casinos. PayPal arbeitet nur mit Glücksspielanbietern zusammen, die im Wohnsitzland der Kundschaft lizenziert sind, weshalb es bei ausländischen Anbietern für Schweizer Spieler in aller Regel nicht verfügbar ist. Gute Alternativen sind E-Wallets, Paysafecard oder Banküberweisungen.
Ja, häufig. Wenn Ihr Konto oder Ihre Karte in Franken geführt wird und das Casino in Euro abrechnet, verrechnen Banken und Kartenherausgeber meist einen Fremdwährungszuschlag sowie einen eigenen Wechselkurs. Auch E-Wallets erheben bei Währungsumrechnungen Aufschläge. Sie können diese Kosten reduzieren, indem Sie ein Casino mit CHF-Konto wählen, ein Euro-Konto verwenden oder eine Karte ohne Fremdwährungsgebühren nutzen.
Grundsätzlich ja. Gewinne aus Online-Casinos ohne Schweizer Konzession gelten als steuerbares Einkommen und müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Nur Gewinne aus Schweizer konzessionierten Casinos sind bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei. Bewahren Sie Belege zu allen Ein- und Auszahlungen auf und erkundigen Sie sich bei Unklarheiten bei Ihrer kantonalen Steuerverwaltung.
Lizenzierte Anbieter sind gesetzlich verpflichtet, die Identität ihrer Kundschaft zu überprüfen, um Geldwäsche, Betrug und Spiel von Minderjährigen zu verhindern. Üblich sind ein amtlicher Ausweis, ein Wohnsitznachweis und ein Nachweis der Zahlungsmethode. Am besten reichen Sie diese Unterlagen gleich nach der Registrierung ein, damit Ihre erste Auszahlung ohne Verzögerung bearbeitet werden kann.
Technisch gesehen sind Krypto-Transaktionen sicher und schnell, sie bergen aber eigene Risiken. Kursschwankungen können den Wert Ihres Guthabens während des Spielens verändern, und fehlerhafte Überweisungen lassen sich nicht rückgängig machen. Stablecoins verringern das Kursrisiko. Prüfen Sie zudem, ob das Casino über eine gültige Lizenz verfügt, und senden Sie bei einem neuen Anbieter zuerst einen kleinen Testbetrag.
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